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 TIERGEISTER

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Kishou
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BeitragThema: TIERGEISTER   Mi Jul 05, 2017 3:59 am

TIERGEISTER


DIE KURZFASSUNG

• IM VOLKSMUND FALSCH GEDEUTET ALS GESTALTWANDLER, EIGENTLICHER BEGRIFF LAUTET TIERGEIST. DIESE ALLGEMEINE BEZEICHNUNG IST EIN ÜBERBEGRIFF UND BEINHALTET VIELERLEI UNTERARTEN.
• DER URSPRUNG IHRER ENTSTEHUNG ENTSTAMMT AUS DER GRIECHISCHEN MYTHOLOGIE, SIE SIND DIE NACHKOMMEN DES GOTT DES WALDES, PAN UND SIND AUF DER WELT WEIT VERBREITET.
• DIE LEBENSERWARTUNG EINES TIERGEISTES BETRÄGT AN DIE 2500 JAHRE.


DIE HISTROSCHE ENTSTEHUNG

Im heutigen Jahrhundert dürfte niemandem mehr bekannt sein, woher die Sagen und Mythen der Tiergeister entstanden sind. Doch deren Geschichte reicht weit zurück, zu einem Zeitalter, wo Götter noch Seite an Seite mit den Menschen gelebt hatten. Mit den Jahren schienen die Menschen jedoch zu vergessen, dass ihnen die Unsterblichen überlegen waren, und fingen an, sich mit ihnen gleichzusetzen. Arroganz und Überheblichkeit kränkten die Götter, woraufhin Zeus ein Reich schuf, um sich von den Sterblichen zu distanzieren. Eine Veränderung trat daraufhin nicht ein. Es war Pan, der Gott des Waldes, welcher sonst dafür bekannt war immer einen friedlichen Weg zu suchen, der als Erstes seinem Zorn erlag und den Fluch aussprach, dass jene, die ein Tier nur wegen des Jagens und des Pelzes Willen auf dem Gewissen hatten, sich dessen Seele annehmen müssen.
Seither haben die verfluchten Menschen nicht nur die Seele eines getöteten Tieres in sich aufgenommen, sondern nahmen auch dessen Gestalt an und durften es am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, von der eigenen Spezies gejagt und gequält zu werden.


DIE ÄUßERLICHEN MERKMALE

Durch diesen Fluch haben die Tiergeister zwei verschiedene Arten von Formen. Zum einen ihre Menschliche, zum anderen ihre tierische Gestalt. Nur ist bei der Verwandlung selbst noch von einer Dritten zu unterscheiden; der Geistlichen.
Der Tiergeist kann willentlich zwischen der menschlichen und der tierischen Gestalt wechseln, während dies geschieht, löst sich der Körper des Menschen auf und das Tier projiziert seine Gestalt in die Materie. Die Verwandlung geht relativ schnell vonstatten und ist nicht einmal durch ein geschultes Auge zu erkennen.
Gerade bei der ersten Verwandlung braucht diese Prozedur Zeit, um nicht versehentlich in der Zwischenverwandlung stecken zu bleiben. Dies kann durchaus schon einmal vorkommen und bedeutet keineswegs, dass dieser Zustand von Dauer ist, allerdings verweilt die Person für einige Stunden in einer geisterhaften Gestalt, welche für Sterbliche nicht sichtbar sind.
Ein Tiergeist muss sich innerhalb eines Monats in sein Tier verwandeln, sonst übernehmen die animalischen Instinkte die Kontrolle.

Von Menschen kann man einen Tiergeist nicht unterscheiden, da äußerlich keine Unterschiede bestehen. Lediglich die Sinne sind nach dem jeweiligen Tier angepasst, sprich sie hören besser, der Geruchssinn ist intensiver und Berührungen werden anders wahrgenommen. Zwar sind manche Tiergeister nicht besonders stark (abgesehen von den Bären), dafür zeigt sich bei ihnen besonders viel Geschick und Wendigkeit.

Je nach Tier kann man in einer Großstadt ein gemütliches Leben führen. Kleinere Vögel, sowie Katzen und Hunde haben es definitiv leichter als ein Reh oder ein Bär. Letztere bevorzugen für gewöhnlich große Wiesen- oder Waldflächen und sind viel Naturverbundener als städtische Ansiedler.
Bisher sind bei den Tiergeistern nur von Säugetieren und Oviparie (Vögel, Reptilien) die Rede.


DIE CHARAKTERISTISCHEN MERKMALE


DIE VERWANDLUNG

Woher glauben Sie sind die ganzen Werwolfgeschichten entstanden? Ja, Tiergeister können durch einen Biss, wahlweise auch durch tiefe Kratzer oder Fleischwunden (von Vögel oder Bären), entstehen. Es geht aber auch auf dem natürlichen Wege wie einer Geburt und dem schmerzhaften Verfahren eines Fluches, indem man ein Tier tötet.

Mit dem Biss eines Tiergeistes, in seiner nichtmenschlichen Gestalt, kann man eine 80%ige Verwandlung voraussetzen, da es sich hierbei um göttliche Magie handelt, die man über Jahrtausende zurückführen kann.
Der erste Verwandlungsprozess geht mit heftigen Infektionsschmerzen einher, Glieder fühlen sich taub an, die Körpertemperatur steigt, und führt ebenso Übelkeit und Schwächegefühl herbei. Die Dauer dieses Vorganges kann sich von Stunden bis zu zwei Tagen hinziehen, denn dann übernimmt das jeweilige Tier die Kontrolle über den Infizierten. Nicht unbedingt häufig, aber auch nicht unwahrscheinlich ist, dass der Gebissene diesen Strapazen erliegt.

Bei der Geburt ist die Verwandlung ein wenig unkomplizierter. Aus zwei sich vermehrenden Tiergeistern geht immer einer hervor, für gewöhnlich finden sich zwei von derselben Art, denn ein Löwe würde sich niemals mit einem Bären kreuzen. Da wir jedoch die menschliche Seite nicht außer Acht lassen können und es durchaus vorkommen kann, dass sich zwei Spezies zusammentun, entscheidet immer das stärkere Gen über die Art des Nachkommen.
Man sollte bedenken, dass in diesen Menschen eine zweite Seele steckt, deshalb erfolgt nach der Geburt die erste Verwandlung in das jeweilige Tier schon nach nur fünf Monaten. Anders als bei einem gebissenen, oder verfluchten Tiergeist sind hierbei keine Probleme vorhanden, die Änderung in die tierische Gestalt erfolgt flüssig und schnell.

Die Kleidung wird bei der Änderung in das Tier anbehalten, haftet jedoch bei der Abschließung nicht direkt auf dem Körper. Es ist daher gleich, ob man sich vorher entkleidet, bei der Rückwandlung ist der Mensch immer nackt.


DIE FAMILIENVERHÄLTNISSE UND DER NACHWUCHS

Je nach Tier, kann sich deren Umfeld und Familienverbundenheit auf den Träger auswirken. Wölfe, die vermehrt unter den Tiergeistern auftauchen leben für gewöhnlich in Rudeln, ebenso wie Löwen und Pferde. Andere Raubkatzen, Füchse und Bären hingegen sind Einzelgänger und verbleiben höchstens bei einem Partner. Manchmal passiert es, dass sich Tiergeister der Gattung Vögel sich nur an eine Person auf Lebzeiten binden und sich nach dessen Tod nie wieder davon erholen.

Da diese Wesen zeugungsfähig sind, können sie sich auch fortpflanzen und somit für Nachkommen sorgen. Normalerweise suchen sich zwei von derselben Art, Abweichungen davon sind aber nicht ausgeschlossen. In diesem Fall ist das stärkere Gen und das Geschlecht des Kindes von Bedeutung. Auch mit Menschen können Tiergeister eine Bindung eingehen, hier besteht die Chance auf ein Tiergeistkind zu fünfzig Prozent.

       
       
       
       
       
WEIBLICHMÄNNLICHNACHWUCHS
TIERGEIST [Wolf] TIERGEIST [Wolf] TIERGEIST [Wolf]
TIERGEIST [Bär] TIERGEIST [Wolf] TIERGEIST [Bär,w | Wolf, m]
TIERGEIST DEN INRA TIERGEIST
TIERGEIST MENSCH TIERGEIST o. MENSCH


DAS UMFELD

Als ein übernatürliches Wesen hat man es in einer Großstadt niemals leicht. Tiergeister könnte man als gespaltene Persönlichkeiten beschreiben, anhand der zwei Seelen die sich im selben Körper befinden. Dies vor den Sterblichen im Verborgenen zu halten ist nicht einfach, wenn der tierische Anteil seinen eigenen Willen besitzt.

• Von TIER ZU TIER ist die Begegnung immer sehr unterschiedlich. Normale Tierarten regieren auf ihre geisterhaften Gesellen eher zurückhaltend und ängstlich. Näherer Kontakt wird grundsetzlich vernieden. Jedoch fühlen sie sich auch manchmal von Tiergeistern in ihrer animalischen Gestalt bedroht und gehen zum Angriff über.
Dem Menschen gegenüber verspühren die Tiere diese Aggression jedoch nicht, sondern fühlen sich sogar von ihnen angezogen, mit ihnen verbunden. Aus diesem Grund ist es nicht unüblich, dass sich Tiergeister Haustiere halten.

• Der ALTERUNGSPROZESS ist bei diesen Wesen ebenso unüblich, wo gebissene Opfer nur sehr langsam Altern, ist bei Geborenen anfangs ein rasches Wachsen festzustellen, bis sich dieser schließlich Eindämmt. So sieht man, wenn man vor einem Vierjährigen steht, ein Kind, welches man an die sieben Jahre schätzen würde. Deshalb werden geborene Tiergeister grundsätzlich immer von den Eltern unterrichtet, bis sich ihr Körper schließlich auf den langsameren Weg der Alterung zurück schaltet.

• Die ZWEITE SEELE von der immer wieder die Rede ist, bezieht sich auf den tierischen Geist. Es ist schwierig sich auf zwei Individuen in einem Körper zu konzentrieren. So ist diese Spezies nicht auf einen Vollmond oder ein gewaltiges Naturereignis angewiesen, um sich zu verwandeln, sondern richtet sich größtenteils nach dem freien Willen. Jedoch ist es ratsam, sich mindestens einmal im Monat die tierische Gestalt anzunehmen, da sonst der Geist selbst diesen Wunsch übernimmt und seinen Träger zur Verwandlung zwingt. Was als wesentlich schmerzhafter gilt.
Tier und Mensch müssen nicht immer einer Meinung sein.

• Für Tiergeister ist die Art der KOMMUNIKATION äußerst wichtig. Selbst in menschlicher Gestalt achten sie auf Gestik, Mimik und Körpersprache. Anhand ihres Menschen sind Tiergeister dazu in der Lage sich mental untereinander zu verständigen, allerdings ist ihnen das mit ihrem Träger nicht gestattet. Mensch und Tier im selben Körper können sich weder verbal noch mental untereinander verständigen. Doch das Bewusstsein des Menschen bleibt selbst nach der Verwandlung intakt.

WISSENSWERTES



DIE FÄHIGKEITEN

ALTERUNG Nach der Verwandlung altert ein Tiergeist nur sehr langsam. Das bringt vielerlei Probleme mit sich, da Sesshaftigkeit nicht zum Leben von Tiergeistern gehören. Ebenso wachsen Geborene bis zu ihrem dreizehnten Lebensjahr extrem schnell, weswegen Mütter im meisten Fall bei den Kindern zu Hause bleiben müssen. Dafür beträgt die Lebensdauer bis zu 2500 Jahre.

SELBSTHEILUNGSKRAFT Da diese Art zu den Übernatürlichen zählt, ist deren Selbstheilung ebenso gut ausgeprägt. Ein Biss oder Schnittwunde verheilt innerhalb von Stunden, Knochenbrüche brauchen zwar etwas länger, jedoch ist dies nach ein paar Tagen auch ausgestanden. Nachteil daran ist, dass man Ärzte und Krankenhäuser meiden sollte, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Die meisten Tiergeister werden selbst Ärzte, um solche Konflikte zu vermeiden.

VERSTÄRKTE SINNE Starker Geruchssinn, ausgeprägtes Gehör und Nachtsicht. Als Tiergeist hat man natürlich die Sinne des Tieres. Je nach Art kann sich das von Anderen unterscheiden. Sie sind nicht unbedingt so stark, wie andere Wesen, doch machen sie mit hohem Reflexen und Geschwindigkeit wieder wett.

ELEMENTNUTZUNG Die Götter sind nicht nur Personifikationen von Ideen und Ereignissen, sondern auch die Geber der Elemente, es soll ihren Kindern dazu dienen, die Götter und deren Herkunft zu schützen, daher wurde es den Tiergeistern erlaubt, diese Elemente zu nutzen.

STERBLICHKEIT Es gibt kein Wesen, dass man nicht töten kann. So sind Tiergeister auch davon betroffen. Zwar ist deren Selbstheilung ausgeprägt, jedoch können verlorene Gliedmaßen oder fehlende Organe nicht nachwachsen, daher würde es ausreichen, das Herz oder den Kopf eines Tiergeistes zu entfernen, um ihn zu töten.

DIE ZEIT Die Zeit spielt gerne gegen einen Tiergeist, denn auch wenn die Verwandlung auf den eigenen Willen basiert, können die Charakterzüge des Tieres sich mit den Menschlichen vermischen. Je häufiger dies passiert, desto wahrscheinlicher ist die Möglichkeit, dass das menschliche Bewusstsein in den Hintergrund rückt. Das hat fatale Auswirkungen, deswegen riskieren es die wenigsten.

KLEIDUNG Nach der Verwandlung bleibt die Kleidung nicht am Körper. Viele Tiergeister machen sich nicht die Mühe sie überhaupt auszuziehen, weil das nur Zeit kosten würde. Durch die Änderung in den tierischen Körper löst sich die Person für ein paar Millisekunden komplett auf, wodurch der Stoff einfach zu Boden fällt. Das ist zwar recht praktisch, bei der Rückwandlung jedoch eher ungünstig, weil man sich wieder Kleidung beschaffen muss.

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